Vor kurzem habe ich mein (A)DSL auf VDSL umstellen lassen, beim gleichen Provider. Der Brief des Providers wies darauf hin, dass am Anschlusstag der bereitgestellte Router (ein rebrandeter Sphairon / ZyXEL) am Anschluss hängen müsse. Gesagt, getan. Erfreulicherweise konnte ich das Internet an diesem Tag auch weiter nutzen, denn der Router verband sich mit dem ADSL.

Am Abend des Aufschaltungstages war das Internet (samt VoIP-Telefonie) dann weg. Diverse Hotline-Anrufe brachten zwar eine SIM-Karte für mein UMTS-Tablet ins Haus, was die Internetversorgung sicherstellte, aber keine Lösung. Es kam, wie es kommen mußte: Ein Technikertermin mußte her. Also warten von 14-20 Uhr auf den Techniker, und der kam, wie es kommen mußte, nämlich nicht. Die Hotline war ratlos, und am nächsten Tag schlussfolgerte man: Der Techniker meint, Störung behoben, alles ok. Internet gab’s aber immer noch keins. Der x-te Hotlineanruf, am Vormittag, mit 1 statt 15 Minuten Wartezeit, ergab ausnahmsweise einen Hotliner mit Ahnung und der schlug vor, was ich als Informatiker eigentlich auch selbst hätte bedenken können: Werksreset des Routers.

Gesagt, getan, gelöst. Merke: Reboot ist immer gut, Werksreset ist manchmal besser. Der Sphairon / ZyXEL-Router merkt sich nämlich das Protokoll, mit dem er die erste Verbindung hergestellt hat (ADSL) und mag ab dann nichts mehr anderes sprechen, obwohl er könnte (VDSL). Wenn’s also nach einer ADSL nach VDSL-Umstellung klemmt: Werkreset am Router, kann ja nicht schaden.